Christian von Kamp - Das Werk

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Christian von Kamp - Parkgespräche Christian von Kamp: Parkgespräche. Roman

Ein Liebes- und Entwicklungsroman, humorvoll und nachdenklich

Durch jahrelange Krankenhausaufenthalte während der Kindheit ist Michael zu einem Außenseiter und Sonderling geworden, der Sinn und Erfüllung sucht, indem er sich einer fernöstlichen Sekte anschließt. Erst duch die Liebe zu Edith, mit der er ausgiebige "Parkgespräche" führt, findet er nach vielen Irrwegen zu sich selbst.

Eine ergreifende Erzählung voller Humor und Ironie, die nie ins Sentimentale abgleitet, zugleich eine Liebeserklärung an Schloss und Park Benrath.

Herstellung: Books on Demand, Preis: 12,90 Euro

Leseprobe:

Frühsommer 1974, ein Sonntag. Langsam rollte der Zug über die Hohenzollernbrücke und bog dann ein in den Hauptbahnhof. Der Rhein, den er bei früheren Fahrten nach Köln kaum beachtet hatte - es genügte doch, wenn alle anderen in die Fluten glotzten und den Schleppkähnen hinterherstaunten - wurde jetzt von dem Neunzehnjährigen freudig begrüßt. Sogar das Reiterstandbild am Ende der Brücke schien ihn diesmal herzlich willkommen zu heißen.

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Inhalt und Kritik (Rezension: Alexandra Maria Linder M.A.):

Rezension zu dem Roman „Parkgespräche“ von Christian von Kamp

Michael ist ein verschlossener Eigenbrötler und Einzelgänger, der als Kind lange krank war und nie Kontakt zu anderen Kindern und später Erwachsenen gesucht oder gefunden hat. Er ist ein Egozentriker, ein Autodidakt, aber mit sehr tiefsinnigen Fragestellungen. Nach langen Jahren der Einsamkeit begegnet ihm Edith. Edith ist durch eine chronische Krankheit immer geschwächt, immer ein wenig vorsichtig. Sie ist der erste Mensch in Michaels Leben, der ihm offenbar die richtigen Fragen stellt und die richtigen Anstöße gibt, um ihn aus der Reserve zu locken. Plötzlich merkt Michael, daß er nicht allein auf der Welt ist, daß sich jemand für ihn interessiert, daß sich jemand die Mühe machen möchte, seine Vorstellungen kennenzulernen und mit ihm darüber zu diskutieren. weiter ...

Pressestimmen:

Rheinische Post: "Neben Schloss und Park spielen die Figuren Michael und Edith die Hauptrollen in dem Roman, der sich aus Gesprächen, Tagebuchaufzeichnungen, Rückblicken und Briefen fragmentarische zusammensetzt. ... Die Entwicklung, die von Kamp beschreibt, ist nachvollziehbar: Kindheitserinnerungen beleuchten, wie er durch Krankheit in die soziale Isolation gekommen ist, aus der er sich erst spät befreien kann. In einer Sekte sein Heil zu finden, erweist sich als der falsche Weg. Was bleibt, ist die Auseinandersetzung mit den Menschen um ihn herum. ... Weg von der Nabelschau, rein ins Leben."

Westdeutsche Zeitung: "Im und durch den Park habe ich gelernt, was Sinnenfreude und Leben bedeutet, erzählt der Autor. Und so wurde sein teilweise autobiographischer Roman eine Hommage an das Lustschloss des Carl Theodor und seinen Park."

 

 

Christian von Kamp - Farbige Steine Christian von Kamp: Farbige Steine. Roman

Die Geschichte eines magersüchtigen jungen Mannes

Der Erzähler wächst in den sechziger und siebziger Jahren ganz normal heran, als den Jugendlichen ein belastendes Erlebnis in der Familie in eine tiefe seelische Krise stürzt. Er wird lebensbedrohlich magersüchtig und tablettenabhängig. Psychotherapeutische Behandlungen können ihm nicht helfen, sie stoßen ihn vielmehr immer tiefer in einen Strudel aus Ängsten, Qualen und Desorientierung. Nur die liebevolle Unterstützung der Eltern, der aufmunternde und einfühlsame gesunde Menschenverstand eines Arztes und schließlich die unausrottbare Sehnsucht nach einem sinnerfüllten Leben fangen ihn auf und lassen ihn ganz allmählich wieder zu seelischen und körperlichen Kräften kommen. Mehr und mehr enthüllen die "farbigen Steine" ein sinnvolles Bild. Ihm wird klar, daß selbstzerstörerische, nihilistische Kräfte in der Nachwohlstands- gesellschaft seine Erkrankung mitverursacht haben.

Herstellung: Books on Demand, Preis: 9,70 Euro

Leseprobe:

Schließlich war ich doch – durch Abstimmung der übrigen Teilnehmer – in die Therapie-Gruppe aufgenommen worden. Vanessa, mit der Gruppenarbeit bereits vertraut, bereitete mich ein wenig vor, warnte mich auch, daß häufig die anderen ...

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Inhalt und Kritik (Rezension: Alexandra Maria Linder M.A.):

Rezension zu dem Roman „Farbige Steine“ von Christian von Kamp

Eine Epoche als Krankheit

Er führt das Leben eines ganz normalen Jugendlichen in den 60er/70er Jahren: Ausgehen, Feiern, Diskutieren. Und doch gibt es Unterschiede zwischen ihm und seiner Clique. Denn er lehnt Gewalt, Drogen und freie Liebe ab, liest viel. Die von der Linken aufgestellte Theorie, daß Geschichte überwiegend von der Gesellschaft gemacht wird, bestreitet er. Er erkennt den lausigen Stil des hofierten Brecht und spürt die Beklemmung in den Werken Kafkas.

So beginnt der nach „Parkgespräche“ zweite Roman des Autoren Christian von Kamp, der den Titel „Farbige Steine“ trägt. Er zeichnet seinen namenlosen Protagonisten als sensiblen und weiter ...

 

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